Archiv der Kategorie: Historische Daten zur Gemeinde Disentis/Mustér

Hier entsteht eine Sammlung historischer Daten für die Gemeinde Disentis/Mustér. Die Liste wird ständig ergänzt.

Frühzeit und Frühmittelalter

Vor 2000 v. Chr.

In der letzten Eiszeit bedeckten grosse Gletscher die Surselva. Sie bildeten die heutigen Täler, schufen Moränen, welche später als Bergstürze zu Tal donnerten.

 

Zur Römerzeit

Das Gebiet, bewohnt von Kelten, wird von den Römern erobert.

 

Um 614

Der fränkische Mönch Sigisbert gründet in Disentis eine Einsiedelei.…

Verkehr

Im Jahr 1912 kam der erste Zug nach Disentis. Die Rhätische Bahn erweiterte ihre Strecke von Reichenau her bis Disentis zwischen 1908 und 1912. Obwohl die Verbindung Chur – Disentis nicht ohne Probleme zu bauen war, scheuten die Bahnpioniere der damaligen Zeit die Schluchten und Felsen des Vorderrheins nicht. Heute

Russeiner Brücke

Ein Meisterwerk der Brückenbaukunst liess der Kanton Graubünden im Jahr 1857 über den Russeinertobel bauen. Die Russeinerbrücke interesiert auch noch heute Ingenieure. Das Holz – insgesamt wurden 800 Tannen, die Hälfte für das Gerüst, die andere Hälfte für die Brücke selber gebraucht – für den Bau stellten die beiden Gemeinden …

REKA Feriendorf

Seit 2004 betreibt die Schweizerische reisekasse ein feriendorf in Disentis. 2013 wurde das Dorf mit einem Goldwäscherpark ergänzt. Da Disentis für sein Goldvorkommen berühmt ist, können die Kleinen nun ihr Glück vor der Haustüre probieren, bevor es richtig losgeht. Im gleichen Projekt wurde auch ein grosses Glockenspiel (Carillion) gebaut. Zur

21. Jahrhundert

2001

Die Primarschule in Segnas wird im Juni geschlossen, da zu wenig Schüler vorhanden sind.

 

2004

Das neue Mädcheninternat, Unterkunft für die internen Schülerinnen der Klosterschule, wird eröffnet. Als Architekt zeichnet Gion Antoni Caminada.

 

2006

Am 17. April zerstört ein Feuer den Klosterstall in Salaplauna. Eine Kuh und ein Pferd …

Die Toten des Franzoseneinfalls vom 6. Mai 1799

Totenregister (Rodel), das in der Kirche zu Ehren der Verstorbenen verlesen wurde:

  • Pater Gregori Blesl, Dekan des Klosters
  • Ioachim de Castelberg, Landrichter
  • Alois Monn, Gemeindevorstand
  • Christ Antoni de Florin
  • Gion Battista Sialm
  • Joseph Maria Soliva
  • Vigili Vincens, Wirt
  • Gion Battista Beer
  • Antoni Andriuet
  • Valentin Luz
  • Jakob Antoni Scherer
  • Simon Schmidt

Eine achteckige Kapelle für Disla

Die Kapuzinermönche, die die Pfarrei im 16. und 17 Jahrhundert betreuten, errichteten 1704 eine ganz spezielle, achteckige Kapelle in Disla. Diese Bauform ist in Graubünden unüblich, zeugt aber von der italienischen Herkunft der Mönche. Aus dieser Zeit stammte wohl auch die erste Glocke, welche 1770 eine Begleiterin bekam. Die Kirche …