Generelle Beurteilung von Mineralwasservorkommen in Disentis und Umgebung

1. St. Placidusquelle

1.1 Geologie

Die St. Placidusquelle entspringt auf der linken Talseite des Val Sogn Placi aus Klüften im Altkristallin der südlichen Randzone des Aarmassivs (Granite, hornfelsartige Paragneise, turmalinhaltige Pegmatite, pyritische Vererzungen) (HÖGL 1980, 159, nach E. NIGGLl). Die Quelle wurde 1951/52 direkt im Felsen neu gefasst. Das Wasser wurde mit einer 1’200 m langen Leitung dem Hotel Disentiserhof zugeleitet (HÖGL 1980).

Die Quelle lieferte vor der Neufassung 30-37 l/min, seither etwas mehr (HÖGL 1980, 159). Früher wurden zwei getrennte Quellen erwähnt (SCHWEITZER 1916, 9-10).

1.2 Wasserbeschaffenheit

Analysen liegen von HANIMANN 1876 (in NUSSBERGER 1914, 85; in Schweizer Bäderbuch 1918, 85: in NUSSBERGER et al. 1937, 89), von GüBELI (summarisch in GüBELI 1956, 318; ausführlich in CARLE 1975, 486) und von HÖGL 1973(in HöGL 1980, 159) vor.

Die Analysen ergaben: 


Summe gelöste feste Bestandtei le mg/lWassertypEisenKohlendioxid



mg/lmg/l
HANIMANN 1876466,2Ca-Na- (Mg) -HCO3-SO43,139
GüBELI 1956262,8Ca-(Mg)-SO4-(HCO3)2,5
HÖGL 1973268,2Ca-Mg-SO4 (HCO3)2,831

Es erscheint fraglich, ob das von HANIMANN 1876 analysierte Wasser von der später (1906-1908) als radioaktiv erkannten und nach den Analysen von 1956 und 1973 eine stark abweichende chemische Beschaffenheit aufweisenden St. Placidusquelle stammte, und ob es daher in der Literatur von 1914-1937 berechtigt war, die hohe Radioaktivität von 1908 dem 1876 chemisch analysierten Wasser zuzuordnen. Allerdings wird schon 1867 (MEYER- AHRENS, S. 472) eine „eisenhaltige (okerabsetzende) Quelle erwähnt, deren Ortbeschreibung für die heutige St. Placidusquelle zutreffen könnte: „Im St. Placidustobel bei Disentis, ungefähr 500 Fuss über der Poststrasse bei der gleichnamigen Kapelle und 4’000 Fuss über dem Meer, an einem gegen Südwest geneigten Berghange“. Möglicherweise kommen in jener Gegend zwei verschiedene eisenhaltige Wässer vor.

Die Eisen-Konzentration ist gegenüber gewöhnlicher Quellwässer der Gegend erhöht, reichte aber nach der bisherigen Lebensmittelverordnung für die neuerdings ohnehin nicht mehr gesetzliche Bezeichnung „Eisenwasser“ nicht aus. Unzutreffend war bei nur 30-39 mg/l CO2 die frühere Bezeichnung „Säuerling“.

Der im Verhältnis zur schwachen Mineralisation hohe Sulfatanteil (128 mg/1 – 84 mval-% der Anionen) ist auf die pyritischen Vererzungen (Eisensulfide) im zerklüfteten Granit zurückführbar, der erhöhte Fluorgehalt (0,95 mg/1) auf fluorhaltige Turmaline in magmatischen Ganggesteinen (SCHMASSMANN in HÖGL 1980, 71).

Hervorragendes Merkmal ist der Radon-Gehalt des Wassers, der ihm eine nach den Messungen von 1908 bis 1973 ziemlich konstante Radioaktivität von 629-715 Bq/l gibt (nach veraltetem Mass: 46,7-53 Mache-Einheiten (HÖGL 1980, 160). Damit handelt es sich um die nach heutigen Kenntnissen stärkste radioaktive Quelle der Schweiz. Vergleichsweise kommen in den Wässern von Jachymov (Joachimsthal) oberflächennah 480 Bq/l, in der Tiefe (12. Sohle des Bergwerks) 1’500 Bq/l (LABOUTKA e VYLITA 1983 410), im Extremfall sogar bis 12’500 Bq/l vor (MACH 1969, 53). Die in der Bundesrepublik Deutschland als Radon-Heilbäder geltenden Kurorte Bad Kreuznach und Münster am Stein haben Wässer mit 285-890 Bq/l. In Baden-Baden hat nur die wenig ergiebige Murquelle mit 820 Bq/l eine höhere Radioaktivität als die St. Placidusquelle von Disentis (CARLE 1975).

1.3 Balneologie

Das Wasser der St. Placidusquelle wurde in Disentis seit 1876 lange Zeit baineologisch genutzt. Neben Bädern kam im Disentiser Hof Trink- und Inhalationsbehandlung in Anwendung (NUSSBERGER 1914, 84; CONDRAU 1948, 42-45). In jüngerer Zeit wurden Projekte für eine erneute Entwicklung von Disentis als Badekurort ausgearbeitet (HUONDER 1971, 70; SIALM 1977, 22), die in einem Gutachten von Dr. med. A. SCHIRMER (damals Chefarzt der Rheumaklinik Schinznach Bad) befürwortet worden sind.

Radonhaltige Wässer werden an anderen Orten weiterhin in der Balneotherapie angewandt, das aus solchen Wässern oder aus Gesteinen entweichende Radon-Gas auch in „Stollenkuren“, z.B. in Jachymov, Bad Kreuznach und Badgasfein Auch künstliche Radonbäder gehören zur Bäderpraxis, wobei in diesen die Konzentration in der Regel etwa 1’350 Bq/l (100 ME) entspricht. Bei Trinkkuren mit künstlichen Radonwässern liegt die Tagesdosis zwischen 40’000 und 1’350’000 Bq (GILLERT 1973, 152-154). Die St. Placidusquelle hat eine Radon-Konzentration, die in dem bei Radon-Heilbädern üblichen Bereich liegt. Dr. O. KNÜSEL, Leitender Arzt der Rheumaklinik Zurzach, nennt mehrere medizinische Indikationen für Bäder in Radonwasser und für die Inhalationsbehandlung mit radonhaltiger Luft (KNÜSEL 1983, 475) .

Nach seiner Beschaffenheit käme das Wasser der St. Placidusquelle jedenfalls für eine erneute Entwicklung eines Badekurorts in Frage. Ob dazu der Volumenstrom, die Schüttung der Quelle ausreicht, ist eher fraglich. Alle bedeutenden Badekurorte der Schweiz haben wesentlich mehr Wasser zur Verfügung oder müssen, wenn dies nicht zutrifft, das therapeutische Angebot stark einschränken (Verzicht auf Schwimmbäder oder sogar auf Bewegungsbäder). Man darf die in Disentis durch das geringe Wasserangebot gegebenen Grenzen einer möglichen Kurortsentwicklung nicht verkennen.

Vielleicht bestehen Möglichkeiten zur Erschliessung von weiteren Radon-Wässern. 1945 wurden in der Umgebung des Val Sogn Placi einzelne Quellen mit Aktivitäten von 270-380 Bq/l (20-28 ME) gefunden (HÖGL 1980, 160). Ein Wasser mit 125 Bq/l, das vor der Probeentnahme einen beträchtlichen Teil seines Radon-Gehaltes verloren haben dürfte, war schon früher aus dem Val Lumpegnia etwa 1’700 m nordöstlich der St. Placidusquelle bekannt (SCHWEITZER 1916, 9-10, 22). Obwohl diese Wässer nach der bisherigen Lebensmittelverordnung als radioaktive Mineralwässer galten (über 5 ME entsprechend 67 Bq/l), erreichen sie im Gegensatz zur St. Placidusquelle nicht Radioaktivitäten, wie sie den Ruf der gut bekannten Radon-Kurorte begründen. 

Eine genügende Ergänzung der Basis für einen entwicklungsfähigen Badekurort könnten andere Mineralwässer, oder noch besser, thermale Wässer eher bringen als Radon-Wässer mit unbefriedigender Aktivität (vgl. unten Ziff. 2-3).

1.4 Mineralwasser

Wenn wir zunächst von den radioaktiven Bestandteilen absehen, würde das Wasser der St. Placidusquelle nach allem was bekannt ist, allerdings im Einzelnen noch überprüft werden müsste, voraussichtlich den Anforderungen der geänderten Lebensmittelverordnung an ein als Lebensrnittel abgefülltes und in Verkehr gebrachtes natürliches Mineralwasser genügen. Es wäre in diesem Falle als „natürliches Mineralwasser mit geringem, Gehalt an Mineralien“ zu bezeichnen.

Über den Gehalt des Wassers an anderen radioaktiven Nukliden, die aus Analogie im stark radonhaltigen Wasser zu erwarten sind, ist noch nichts bekannt. Im Falle eines Abfüllprojekts müsste geprüft werden, ob das Wasser den Strahlenschutz-Vorschriften für Trinkwasser genügt. Irgendwelchen Investitions-Entscheiden für eine Nutzung der St. Placidusquelle, sowohl zur Mineralwasserabfüllung als auch zu baineologischen Zwecken, müssen eingehendere Untersuchungen auf radioaktive Nuklide und andere Isotope vorangehen.

Der Volumenstrom (Schüttung) der St. Placidusquelle allein wäre jedoch für einen entwicklungsfähigen und vertretbaren neuen Mineralwasser-Abfüllbetrieb zu klein. Daher müsste versucht werden, anderes Wasser gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit und geologischer Herkunft dazu zu gewinnen, wobei in diesem Falle nicht auf eine erhöhte Radon-Konzentration, aber ebenfalls auf die Mineralwasser-Kriterien der geänderten Lebensmittelverordnung (Art. 264, Abs. 2) geachtet werden müsste. Ob sich solche Wässer in Disentis überhaupt mit ausreichendem Volumenstrom finden und mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln erschliessen liessen, müsste zunächst mit Gelände- und anschliessenden Laboruntersuchungen geprüft werden.

2.Mögliche Thermal- und Mineralwässer beim Dorf Disentis

Am linken Hang des Vorderrheintals verläuft bei Disentis und Trun zwischen Aarmassiv und Tavetscher Zwischenmassiv ein steil stehender schmaler, eingeschuppter Zug von Sedimenten mit stark zerquetschten Kalken, die sogenannte „Disentiser Mulde“. Dieser Sedimentzug ist rund 800 m südlich der St. Placidusquelle beim Kloster und beim Ausgang des Val Sogn Placi im Vorderrheintal aufgeschlossen (HEIM 1921, 174, 936; NIGGLI & WINTERHALTER 1934, 809, 810; Schweizer Alpenposten: Lukmanier 1948, Geol. Profil; NABHOLZ et al. 1967, 406; LABHART 1977, 66, 69, 75, 99, 136).

Indizien von Mineralwässern sind aus dieser Zone nicht bekannt. Auf der tektonisch stark gestörten Naht zwischen zwei Massiven mit den eingeschuppten Kalken ist es aber in den dorfnahen Bereichen von Disentis am ehesten möglich, dass in einer Tiefe von einigen hundert Metern Thermalwasser erbohrt werden könnte, das dann vielleicht auch eine erhöhte Mineralisation hätte. Für den Kurort wäre ein solches Wasser zweifellos eine wesentliche Bereicherung.

Die Erfolgsaussichten einer Bohrung würden sich durch ein genaueres Studium mit Geländeuntersuchungen und eventuell auch mit geophysikalischen Untersuchungen wohl noch besser beurteilen lassen als nur mit den zur Zeit verfügbaren Informationen. Mit vorweg unsicheren Erfolgsaussichten und daher mit hohen Risikokosten einer tiefen Bohrung müsste aber in jedem Falle gerechnet werden.

3. Mineral- und Thermalwässer südlich Disentis

3.1 Hinweise auf Mineral- und Thermalwässer

Ein Sedimentzug, aus welchem vom Tenigerbad im Val Sumvitg rund 8 km östlich von Disentis Mineralquellen mit subthermalen Temperaturen um 14°C bereits bekannt sind, ist die das Tavetscher Zwischenmassiv und das Gotthardmassiv trennende Ursern-Garvera-Mulde. Die zwei Quellen des ehemaligen Tenigerbads schütten zusammen etwa 300 1/min (HÖGL 1980, 272). Die Wässer sind von NUSSBERGER & HIS 1907 (in NUSSBERGER 1914, 81-83; NUSSBERGER et al. 1937, 170-171), von GüBELI 1952 (Archivunterlagen) und von HÖGL 1974 (in HÖGL 1980, 272-273) analysiert worden.

Es handelt sich um Calciumsulfatwässer (Gipswässer) mit 2’432-2’586 mg/1 gelösten Mineralbestandteilen, d.h. um annähernd gesättigte Gipslösungen ähnlich zum Beispiel der Mineralwässer von Aproz-Charbonnière, Meitingen, Mägden (Magdalena-Quelle) und Sissach. Die Beschaffenheit der Wässer legt dar, dass die Trias-Sedimente im Innern der Mulde Gips führen, welcher an der Oberfläche nirgends aufgeschlossen ist.

Der Trias-Zug der Ursern-Garvera-Mulde quert 3 km südlich Disentis das Val Medel. In diesem Trias-Zug liegen wahrscheinlich die früher bekannten „salzigen Quellen auf den Bergen Soliva und Run in der Gegend von Disentis“ (RÜSCH 1832, 319; GAMSER 1859, 26), von denen später „jedoch niemand etwas wissen will“ (MEYER-AHRENS 1867, 472). 

Der Weiler Soliva und die Alp Soliva finden sich in der Gemeinde Medel (Lucomagn) am nördlichen Hang des Val Masana, einem bei Curaglia (3 km südlich Disentis) einmündenden Seitental des Val Medel (Landeskarte der Schweiz 1:25’000, Blatt 1213 Trun). Da durch diesen Hang der Trias-Zug der Ursern-Garvera-Mulde verläuft, dürfte die Überlieferung tatsächlich ein Indiz für eine Mineralquelle sein, die aber mit Rücksicht auf den früheren Wissensstand nicht salzig im engeren Sinne sein muss, sondern ein Gipswasser wie im Tenigerbad sein kann. Bei der Lokalität „Run“ dürfte es sich um die auf der Landeskarte (1 : 25’000, Blatt 1232 Oberalp) mit Run bezeichnete Alp am rechten Hang des Val Gierm rund 5 km südwestlich Disentis handeln (Mit Run wird der Ort der neben Soliva anderen „Mineralquelle unbekannten Gehaltes“ auch von CONDRAU 1948, 42, bezeichnet). Wie durch den Hang von Soliva verläuft der Trias-Zug unweit südlich der Alp Run auch durch das Gebiet dieser zweiten überlieferten Mineralquelle, was ein weiteres Indiz für Mineralwässer in der Ursern-Garvera-Mulde südlich Disentis ist.

Im Val Medel soll sodann ein Badwasser rund 8 km südlich Disentis zwischen Acla und Pardatsch vorkommen, in einer Gegend, die nach einem Kaufbrief des Jahres 1592 „Badgut“ (prau del boing) hiess (MEYER-AHRENS 1867, 472). Hier müsste es sich aber bereits um Wässer aus Gotthard-Graniten handeln, die kaum eine wesentliche Mineralisation haben.

3.2 Erfolgsaussichten und allfällige Voruntersuchungen

Die Aussichten, dass in der gleichen geologischen Situation wie im Val Sumvitg beim Tenigerbad im Val Medel bei Curaglia, also ausserhalb der Gemeinde Disentis/Mustér, durch eine Bohrung ein Mineral- und Thermalwasser erschlossen werden könnte, sind aufgrund der heutigen Kenntnisse wesentlich günstiger zu beurteilen als im dorfnahen Bereich von Disentis (vgl. Ziff. 2). In der das Val Medel in der Nähe von Curaglia querenden Zone von Soliva-Run sind möglicherweise sogar oberflächliche Mineralwasseraustritte vorhanden. Sie wären durch Geländebegehungen mit Leitfähigkeitsmessungen aller zugänglichen Wässer zu erkunden. Solche Untersuchungen gehörten auch zu den Vorarbeiten, die zu einer besseren Beurteilung und Lokalisierung einer allfälligen Versuchsbohrung notwendig wären.

Man müsste ferner versuchen, Informationen über Wässer zu erhalten, die beim Bau des oberhalb Curaglia das Val Medel und nördlich von Run das Val Gierm querenden Freispiegelstollere Sedrun-Medel-Somvix (inkl. Zuleitung als Fassung im Val Plattas bei Curaglia) angetroffen worden sind. Die Sedimentmulde „mit ihren Triasgesteinen, Gips, Rauhwacken und allgemein verscherten Gesteinszonen“ wurde mit dem Freispiegelstollen „möglichst querschlägig auf kürzester Strecke durchstossen“ (WEBER 1970, 199), und zwar östlich des Val da Crusch rund 4 km südsüdwestlich Disentis.

Für eine Thermalwassererschliessung hätte zwar eine Bohrung im Val Medel bei Curaglia voraussichtlich grössere Erfolgsaussichten als eine Bohrung im dorfnahen Bereich („Mulde von Disentis“). Eine Thermalwassergewinnung für den Kurort Disentis aus einer Bohrung bei Curaglia erforderte aber eine lange Ableitung und wäre wegen der Lage in einer anderen Gemeinde in Graubünden vielleicht auch politisch nicht unproblematisch. Wenn man das nicht ohne finanzielle Risiken realisierbare Projekt einer Thermalwasserversuchsbohrung überhaupt weiter verfolgen will, müssten sich deshalb weitere Voruntersuchungen zunächst noch auf beide Alternativen erstrecken.

3.3 Mineralwasser

Wenn es im Trias-Zug des Val Medel ein nutzbares Thermalwasservorkommen gibt, ist zu erwarten, dass dieses zugleich ein „sulfathaltiges natürliches Mineralwasser mit hohem Gehalt an Mineralien“ wäre. Die Aussichten, südlich Disentis in der Gemeinde Medel (Lucomagn) oberflächennah oder mit einer weniger tiefen Bohrung allein Mineralwasser (mit einer für eine Therme ungenügend hohen Temperatur) erschliessen zu können, sind noch als günstiger zu beurteilen als die einer Thermalwasserbohrung. Wenn man eine regionale Alternative zu Vals, dem heute schon genutzten bündnerischen Calciumsulfat-Mineralwasser wollte, wäre wohl zunächst vor Erkundungen im Val Medel zunächst eine allfällige Verfügbarkeit der Wässer von Tenigerbad oder anderer in Graubünden bekannten Calciumsulfatwässer abzuklären.

Irgendwelche Indizien, dass in Disentis und Umgebung ein Calciumhydrogenkarbonat-Wasser (vom Typ Passugg- Theophil, Rhäzüns oder Sassal) erschlossen werden könnte, gibt es nicht. Es wäre praktisch aussichtslos, in diesem Gebiet danach zu suchen.

Liestal, den 12. Mai 1986

Dr. H. Schmassmann